Skistöcke

Zum Einstieg in die skilfahrerische Karriere lassen die Kids die Stöcke lieber im Schnee stehen, da die Stöcke die Kinder in ihrem freien Bewegungsdrang mehr hindern, als dass sie fördern. Sobald sich die Kinder an die ersten Kurven auf der Piste gewöhnt haben, werden die Stöcke integriert. Wenn Kinder mit Skistöcken fahren, dann sollten es schon die richtigen sein. Dringend empfohlen wird die ausschließliche Benutzung von Stöcken, die der DIN ISO-Norm 7331 entsprechen (die Norm ist auf die Stöcke aufgedruckt).

Längenempfehlung
Stöcke normal an den Griffen anfassen der Unterarm sollte dann waagrecht zum Boden stehen der Ober- und Unterarm sollte im Ellbogen, wie hier in der Abbildung, einen 90° -Winkel bilden.

Skischuhe

Skischuhe – bloss keine Spassverderber
Gut sitzende, warme und trockene Skischuhe können viel zum Skiglück der Kinder beitragen. Da die Kinderfüße noch viel weicher und die Fußknochen weniger mit Muskulatur und Bindegewebe abgepolstert sind, muss man auf den Sitz, die Auspolsterung und die geeignete Konstruktion besonderes Augenmerk legen!

Skischuhe müssen zugleich fest und bequem am Fuß sitzen. Drückende oder scheuernde Skischuhe machen das Skifahren zur Qual und bedeuten ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Kinder benötigen einen weichen Schuhflex, vor allem Anfänger und jüngere Kinder. Die Vorwärtsbeugung des Schaftes muss ohne größeren Kraftaufwand möglich sein. Nach hinten muss dagegen eine gute Stabilität gegeben sein.
Wichtig gegen kalte Füße sind Funktionssocken, die die Feuchtigkeit nach außen transportieren und so die Blasenbildung reduzieren. Ein Auskühlen bzw. Überhitzen der Füße wird vermindert.

Skiflohmarkt

Ski- oder Wintersport-Flohmärkte bieten eine gute Möglichkeit, die Kleinen mit gutem Material zu Schnäppchenpreisen auszurüsten. Aber sie bieten leider auch Gefahren, defektes oder veraltetes Material zu erwerben, das sich dann im Winter als Risikofaktor für die Kinder herausstellt. Wenn der Sportfachhandel die Flohmärkte mit unterstützt bzw. selber veranstaltet, sollte unbedingt der fachmännische Rat der Experten eingeholt werden.

Darauf sollten Sie bei Second-Hand-Equipment achten:
Inzwischen tauchen auch auf Flohmärkten bereits stärker taillierte Kinderski (Carving-Ski) auf. Die Mehrzahl der dort angebotenen Ski ist aber noch wenig tailliert. Solche Ski sollte man eher meiden und seinen Kindern nicht zumuten, da die stärker taillierten Ski den Kindern das Lernen und Fahren nachweislich erheblich erleichtern.
Bei den Bindungen sollte man sich vorher informieren, welche Bindungen technisch noch aktuell sind und auch im Sportgeschäft noch eingestellt werden können. Entscheidend ist für die Sicherheit, dass das Körpergewicht des Kindes auf den Einstellbereich der Bindung abgestimmt ist.
Bei Schuhen sollte man neben den oben angesprochenen Pass- und Tauglichkeitskriterien besonders auf den Zustand der Sohlen achten, ob Fersen und Schuhspitzen abgelaufen sind. Selbstverständlich muss die Ausrüstung auch vollständig den gültigen Sicherheitsnormen entsprechen.

Helm und Brille

Helme bieten einen erheblichen Schutz für die kleinen Köpfe. Jedes Jahr verletzen sich trotz aller Sicheheitsvorkehrungen ca. 8.000 Kinder unter 14 Jahren beim Skifahren oder Snowboarden. Rund 14% der 6-10-jährigen verletzen sich dabei am Kopf! Der Großteil dieser Kopfverletzungen sind Gehirnerschütterungen, gefolgt von Platzwunden und Gesichtsverletzungen. Ein Skihelm kann etwa 85% aller Kopfverletzungen verhindern!

Unsere Profi-Tipps rund um die Funktion eines Kinderhelms:
– Optimalen Schutz bieten Hartplastikhelme der Norm EN 1077
– Die richtige Passform, der Helm darf nicht drücken, aber auch nicht wackeln – testen Sie es durch Kopfschütteln
– Der Helm soll auch mit einer Ski- oder Sonnenbrille bequem zu tragen sein
– Falls Sie keinen Helm kaufen wollen, nutzen Sie die Leihmöglichkeit in unseren Skischulen – Kinnriemen sollten mindestens zwei Finger (ca. 2cm) breit und mit der Helmschale fest verbunden sein.
– Auch vor Kälte und Wind ist man mit dem Helm geschützt – keine Vollmütze darunter anziehen. Es gibt allerdings im Fachhandel dünne, hygienische Unterziehmützen speziell für Skihelme.
– Beim „Vererben“ eines Helmes von einem Kind an das jüngere ebenfalls unbedingt auf die Paßform achten.
– Das Wichtigste ist: Das Kind soll Spaß an seinem Helm haben! Lassen Sie beim Kauf Ihr Kind mitentscheiden.
– Das Hören der „Umweltgeräusche“ darf durch den Helm nicht beinträchtigt werden.
– Ein Lüftungssystem garantiert den Luftdurchfluss im Helm

Bekleidung

Funktionsoutfits gegen Frieren
Mittlerweile gibt es auch für die ganz Kleinen Skijacken, Hosen und Anzüge aus wasserdichten, atmungsaktiven und schmutzabweisenden Materialien. Denn gerade für Kinder ist es sehr wichtig, dass sie nicht nach kurzer Zeit durch eindringende Nässe oder Kälte frieren und deshalb keine Lust mehr haben, weiter Ski zu fahren. Eine Funktionsunterwäsche mit Hemd und langer Unterhose verhindert beim Schwitzen das feuchte Gefühl auf der Haut und bietet die beste Ergänzung zur funktionellen Oberbekleidung.

Handschuhe
Die wärmsten und die wasserdichtesten sind die besten! Es gibt kaum Schlimmeres für Kinder als vor Kälte schmerzende Finger. Auch für Kinder gibt es Handschuhe mit Gore-Tex oder Sympatex-Ausstattung. Am wärmsten sind nach wie vor Fäustlinge, aber damit kann man nicht gut Schneebälle formen, hat man kein gutes Gefühl für den Skistock und tut sich beim Umgang mit dem Skipass am Einstieg zum Skilift schwer. Die Bündchen müssen dicht schließen, damit kein Schnee eindringt. Für die ganz Kleinen gehört ein zweites Paar Handschuhe in den Rucksack der Eltern.

Mit dem Einsatz neuer Materialien bietet die Firma Ziener mit ihren Handschuhen für die Vielzahl der Temperaturunterschiede, denen heute auch ein kleiner Wintersportler ausgesetzt ist, eine konstante Funktion. Nämlich ein gleichbleibendes und angenehmes Wärmegefühl.

Besondere Empfehlung der Profis – der Spezialist für Sportbekleidung
Ziener zählt in Europa zu den Unternehmen mit der langjährigsten Erfahrung im Bereich Sportbekleidung. Die Produkte bieten mit ausgewählten Materialien und bester Verarbeitung eine durchdachte Funktionalität, die ideal auf die Anforderungen der jeweiligen Sportler zugeschnitten sind. Nähere Informationen finden Sie in der Rubrik Partner sowie unter www.ziener.de.

Ski und Bindung

Auch kleine Kinder brauchen zum Lernen bereits richtige Ski Plastikrutscher ohne Stahlkanten und mit Riemenbindung sind nur für das Herumstapfen auf der Skiwiese oder auf dem Teppich zu Hause anwendbar Häufig werden Kinderski als Set (Ski plus Bindung) angeboten. Auch für Kinderski gilt: Gepflegte und gewachste Ski drehen leichter und beschleunigen den Lernerfolg. Sie sollten aber auf jeden Fall auf folgende Dinge achten:

Die Kinder müssen die Bindung ohne fremde Hilfe bedienen können! Kinderbindungen dürfen nur mit Kinderschuhen benutzt werden. Brauchen Jugendliche bereits einen kleinen Erwachsenenschuh, muss eine Erwachsenenbindung mit niedrigem Einstellwert gewählt werden. Lassen Sie die Bindung unbedingt im Fachgeschäft einstellen. Nur dort kann überprüft werden, ob die Funktionseinheit Bindung/Schuh auch eine sichere Sturzauslösung gewährleistet. Die Schuhsohlen dürfen nicht abgenutzt sein.


Für die richtige Längenwahl gibt es folgende Empfehlung:

– Für Fortgeschrittene empfehlen wir eine Skilänge zwischen Schulterhöhe und Körpergröße.
– Für Anfänger empfehlen wir eine Skilänge zwischen Brusthöhe und maximal Schulterhöhe.

Spielerisch lernen und viel erleben

Einmal ausgiebig im Schnee bewegen, gehört zu den elementaren Bedürfnissen von Kindern. Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) und seine Profi-Schulen als absolute Spezialisten für Kinder im Schnee haben mit «kids on snow» ein umfassendes Programm aller Schneesportarten geschaffen. Das Konzept ermöglicht den Kindern, spielerisch zu lernen und gleichzeitig in unterschiedlichen Arenen den Schnee zu erfahren, zu erleben, mit ihm zu experimentieren und dabei ständig Neues zu entdecken.

Unsere fachliche Qualität und Kompetenz garantiert Spaß und optimalen Lernerfolg. Moderner Schneesportunterricht unterscheidet sich aufgrund der besonderen Welt der Kinder wesentlich von der Unterrichtsweise mit Jugendlichen und Erwachsenen. Denn Kinder sind keine kleinen, unmündigen Erwachsenen mit kürzeren Ski oder Boards, sondern liebenswerte, wachsende Persönlichkeiten.

kids on snow Tour 2018-19

Kinder sind Entdecker, ständig auf der Suche nach Herausforderungen und Abenteuern. In unterschiedlich gestalteten Arenen lernen die Kinder spielerisch und experimentieren im Schnee. Die Natur mit ihren unendlich vielseitigen Eindrücken, das gesunde Reizklima in den Bergen und das soziale Miteinander liefern die restlichen Zutaten, die den kids on snow Tag zu einem großen Erlebnis werden lassen. Immer mit dabei sind Inhalte des Konzepts Beweg dich schlau! mit Felix Neureuther.

Beweg dich schlau! mit Felix Neureuther

Immer neue Herausforderungen durch sich ständig wechselnde äußere Verhältnisse wie Schnee, Gelände oder Geschwindigkeit fördern die Bewegung und dadurch die geistige Leistung. Speziell der Skisport bietet ideale Voraussetzungen dafür, da keine Situationen geschaffen werden müssen, sondern natürlich gegeben sind.

Das Erlebnis „Draußen sein“, Natur entdecke, Überraschungen bieten und ständig neue Situationen erleben. Das Aktivieren von mentalen Vorgängen, die als exekutive Funktionen bezeichnet werden, stehen hier im Vordergrund. Weitere Informationen gibt es unter www.bewegdichschlau.com.