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ZÄHLEN

„Doppelter Rhythmus“
Zwei Schüler fahren hintereinander, Hinter-
mann fährt doppelt so viele Kurven wie sein Vordermann.

Variation
– Haltepunkt festlegen, bis dorthin fährt ein Schüler rhythmische Kurven; der Partner beobachtet, zählt die Kurven und fährt anschließend bis zum Haltepunkt doppelt oder halb so viele Kurven

Ziel
Kognitive und motorische Abstimmung mit einem Partner – schult das räumliche Vorstellungsvermögen und die geistige Flexibilität

Tipps & Tricks
– Bei klar definierten Haltepunkten können Kinder sehr früh eine eigene Spur fahren
– Einfacher, wenn Kurven laut gezählt werden

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REAGIEREN

„Ochs am Berg“
Der Spielleiter steht mit dem Rücken zur Gruppe; die anderen bewegen sich mit Kurven oder im Pflugschuss auf den Spielleiter zu. Der Spielleiter ruft „Eins, zwei, drei, … Ochs am Berg“ und dreht sich bei „Berg“ um, die anderen Kinder müssen möglichst schnell stoppen. Wer vom Spielleiter noch in Bewegung erwischt wird muss 5 Treppenschritte zurück. Das Kind, das die Ziellinie auf Höhe des Spielleiters als erstes erreicht, wird der neue „Ochs“.

Ziel
Schnelle und zweckmäßige Reaktion auf ein akustisches oder visuelles Signal – schult die Reaktionsfähigkeit

Tipps & Tricks
– Abstand zwischen den Kindern – Sicherheit!
– Wenn Kurven gefahren werden nur in Kleingruppen!

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FOKUSSIEREN

„Schlumpfparade“
Lehrer ruft dem Schüler einen Schlumpf zu, demonstriert gleichzeitig aber einen anderen.Der Schüler soll der verbalen Anweisung folgen und sich von der Demonstration nicht aus dem Konzept bringen lassen. Mögliche Schlümpfe:
„Muffi-Schlumpf“ = Arme verschränkt
„Frosti-Schlumpf“ = bibbernd
„Muskel-Schlumpf“ = maximale Körperspannung; „Gammel-Schlumpf“ = schlaff

Variation
– Zwei Schüler fahren hintereinander her, Hintermann imitiert den Schlumpf des Vor- dermanns
– Gleiches Schema als Partneraufgabe während der Fahrt. Vordermann sagt einen Schlumpf an, fährt aber einen anderen; Hintermann fährt den angesagten Schlumpf

Ziel
Störfaktoren ausblenden und auf das Wesentliche konzentrieren – Inhibition

Tipps & Tricks
– Funktioniert super bei langsamer Fahrt

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VERKNÜPFEN

„Verkehrte Welt“
Vordermann gibt Kurven vor, Hintermann fährt immer in die Gegenrichtung (Zöpfe flechten).

Variationen
– Vordermann fährt kleine oder große Kurven, Hintermann fährt immer die gegenteilige Kurvengröße (Vordermann klein, Hintermann groß und umgekehrt)

Ziel
Zusammenhänge erkennen und aus Bewegung heraus neuen Anforderungen anpassen – schult die kognitive Flexibilität

Tipps & Tricks
– Partner tauschen, damit nicht immer die Gleichen zusammen fahren

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MERKEN

„Fahren nach Farben“
Drei Reihen mit vier gleichfarbigen Hütchen aufbauen; Skilehrer nennt Farbkombination, die der Schüler anschließend umfahren muss.

Variation
– Weniger bzw. mehr Reihen und Hütchen erleichtern/erschweren die Aufgabe
– Skilehrer gibt eine Spur vor, die sich der Schüler einprägt und blind umfährt

Ziel
Informationen speichern und in Bewegung umsetzen – Arbeitsgedächtnis wird geschult

Tipps & Tricks
– Ab LE Grün (erste Pflugkurven) möglich
– Blind fahren: Achtung Sicherheit!
– Ab 10 Jahren sehr komplexe Kombinationen möglich

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BALANCIEREN

„Humpelnder Pirat“
Kurveninneres Bein mehrmals in der Kurve anheben.

Variation
– In der Linkskurve Bein zweimal anheben, in der Rechtskurve Bein dreimal anheben
– Über gesamte Kurve Bein anheben bis hin zum humpelnden Pirat

Ziel
Schult die Gleichgewichtsfähigkeit – der Gleichgewichtssinn ist eng mit dem Zentralnervensystem verknüpft

Tipps & Tricks
– Gleichgewichtssinn schon bei kleinen Kindern trainierbar
– Bei Lernebene (LE) Grün in der Geradeaus fahrt bereits möglich

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JONGLIEREN

„Ball/Stöcke – der beste Freund“
Während der Abfahrt einen (Schnee-)Ball oder Stock von einer Hand zur anderen übergeben oder werfen und gleichzeitig Kurven fahren.

Variation
– Mit zwei Bällen/Stöcken jonglieren
– In jeder Hand einen Ball/Stock und im Kurvenwechsel gerade hochwerfen, mit gekreuzten Armen fangen, im nächsten Kurvenwechsel zurück werfen

Ziel
Fördert die Konzentrationsfähigkeit und schult das periphere Sehvermögen

Tipps & Tricks
– Sicherheit beachten!
– Kleine Kurven erleichtern das Jonglieren
– Alternative Hilfsmittel nutzen, z.B. Stangen, Ringe

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KOPPELN

„Fingerspiele“
Eine Hand zeigt ein „V“ mit zwei Fingern nach oben; andere Hand zeigt Daumen hoch und Zeigefinger geradeaus; im Kurvenwechsel Handstellung wechseln.

Variation
– Kurven zunehmend verkleinern und Rhyth- mus erhöhen
– Kurvenäußere Hand reibt den Bauch, kurveninnere Hand klopft auf den Kopf

Ziel
Teilkörperbewegungen unabhängig voneinander koordinieren – schult die Kopplungsfähigkeit

Tipps & Tricks
– Im Lift ausprobieren lassen
– Hartnäckig bleiben – größere Kurven erleichtern die Aufgabe
– Beim Schussfahren in LE Grün bereits möglich

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Skistöcke

Zum Einstieg in die skilfahrerische Karriere lassen die Kids die Stöcke lieber im Schnee stehen, da die Stöcke die Kinder in ihrem freien Bewegungsdrang mehr hindern, als dass sie fördern. Sobald sich die Kinder an die ersten Kurven auf der Piste gewöhnt haben, werden die Stöcke integriert. Wenn Kinder mit Skistöcken fahren, dann sollten es schon die richtigen sein. Dringend empfohlen wird die ausschließliche Benutzung von Stöcken, die der DIN ISO-Norm 7331 entsprechen (die Norm ist auf die Stöcke aufgedruckt).

Längenempfehlung
Stöcke normal an den Griffen anfassen der Unterarm sollte dann waagrecht zum Boden stehen der Ober- und Unterarm sollte im Ellbogen, wie hier in der Abbildung, einen 90° -Winkel bilden.

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Skischuhe

Skischuhe – bloss keine Spassverderber
Gut sitzende, warme und trockene Skischuhe können viel zum Skiglück der Kinder beitragen. Da die Kinderfüße noch viel weicher und die Fußknochen weniger mit Muskulatur und Bindegewebe abgepolstert sind, muss man auf den Sitz, die Auspolsterung und die geeignete Konstruktion besonderes Augenmerk legen!

Skischuhe müssen zugleich fest und bequem am Fuß sitzen. Drückende oder scheuernde Skischuhe machen das Skifahren zur Qual und bedeuten ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Kinder benötigen einen weichen Schuhflex, vor allem Anfänger und jüngere Kinder. Die Vorwärtsbeugung des Schaftes muss ohne größeren Kraftaufwand möglich sein. Nach hinten muss dagegen eine gute Stabilität gegeben sein.
Wichtig gegen kalte Füße sind Funktionssocken, die die Feuchtigkeit nach außen transportieren und so die Blasenbildung reduzieren. Ein Auskühlen bzw. Überhitzen der Füße wird vermindert.